Where do I even begin? Diese Frage habe ich mir selbst gerade eben gestellt. Ich will mit meinen Beiträgen für dich eine wissenschaftlich fundierte Informationsquelle für Sport und Gesundheit schaffen. Doch wo fange ich überhaupt an? Was ist informativ und was interessiert dich? Aber dann kam die Erkenntnis: Der Start ist das Schwierigste aber auch am einfachsten überwunden – man muss einfach anfangen. (Lesezeit: 4 Minuten)
Deswegen handelt mein erster Eintrag auch vom Beginn. Wie erreichst du deine Ziele? Wie kannst du Sport im Alltag neu integrieren oder wieder aufnehmen?
Die gute Nachricht: Wenn du das hier liest, ist der Anfang schon getan. Du beschäftigst dich mit dem Thema und versucht dich zu informieren, um deine Ziele zu erreichen!
Aber wie geht es weiter? Zunächst ist es eine Überwindung, sich für Bewegung zu motivieren. Die Couch ist bequem, die Uhrzeit ist spät und zu erledigen hat man auch noch einiges. Diese Hindernisse muss man erstmal überwinden. Daher habe ich dir hier ein paar Tipps zusammengefasst, wie du die Überwindung mindern kannst und aktiv wirst.
Definiere dich selbst
Du entscheidest selbst, wer du sein willst. Wenn du dich selbst als sportlichen Menschen definierst, der aktiv ist und die Bewegung sucht, ist es viel einfacher dies auch zu leben. Das Schöne ist, das muss zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht wirklich stimmen. Aber sobald du beginnst, das über dich selbst zu sagen, stellst du alle Weichen in Richtung Ziel. Dieses Selbstbild wird nun jedes Mal bestärkt, wenn du aktiv bist und steigert sowohl dein Wohlbefinden als auch dein Selbstwertgefühl. Wichtig ist nur, dass du nun auch handelst – selbst wenn es nur für 3 Minuten Auf- und Ablaufen in der Wohnung ist. Der Effekt bleibt der gleiche.
Beschreibe deine Ziele
Definiere deine Ziele und betrachte, was notwendig ist, um diese Ziele zu erreichen. Viele konzentrieren sich nur auf das Endziel. Ist dein Ziel beispielsweise ein bestimmtes Aussehen, schaust du jeden Tag in den Spiegel und stellst fest, dass du noch nicht das gewünschte Bild erreicht hast. Jeder Tag fühlt sich dadurch wie eine Niederlage an. Deshalb sollte dein Ziel immer nur der nächste notwendige Schritt sein. Dies ist zunächst mal, die Sportklamotten anzuziehen. Erst danach kommt das Sporttreiben. Nimm dir also nicht das Sporttreiben vor, sondern nur das Umziehen in die richtige Kleidung. Das klingt gleich viel harmloser, oder? Umziehen schaffe ich! Btw: ich habe bisher noch nie erlebt, dass jemand seine Sportsachen anzieht, aber dann keinen Sport macht. Der nächste Schritt folgt quasi automatisch.
Suche dir Mitstreiter
Der Spruch “geteiltes Leid ist halbes Leid” ist in diesem Fall tatsächlich zutreffend. Oft ist der Schweinehund so groß, dass er einem schier unüberwindbar erscheint. Wenn du jedoch eine Verpflichtung einer anderen Person gegenüber eingehst, wie z.B. einem Lauftreffen, wird es dir deutlich einfacher fallen, dein Vorhaben auch in die Tat umzusetzen. Unser Alltag ist voll von diesen Verpflichtungen, ohne dass wir es weiter bemerken – die tägliche Arbeit, das frühe Aufstehen etc. Für all diese Aufgaben schaffst du es, dich jeden Tag zu motivieren, da die Verpflichtung anderen gegenüber für dich Gewohnheit ist. Diesen Effekt kannst du dir auch für den Sport zu Nutze machen.
Folge einem Trainingsplan und/oder Coach
Den meisten gelingt der Start deshalb nicht, weil sie nicht wissen, was sie genau tun sollen. Im Kopf stehen nur die großen Fragezeichen – was soll ich trainieren, wie soll ich trainieren, wo und womit soll ich trainieren? Es ist, als ob du in die nächste Stadt fahren sollst, aber nicht weißt, wie man ein Auto bedient. Die Ungewissheit ist wie eine Lähmung der Motivation. Daher ist eine gute Anleitung so viel wert. Sie gibt dir Sicherheit und Vorgaben, wodurch es dich nur noch einen Bruchteil der Energie kostet, aktiv zu werden. Aber das Internet ist voll davon – wie findest du das Richtige für dich? Auch hier kann ich dich beruhigen. Zu Beginn ist es gar nicht so wichtig, was du tust. Wichtig ist nur, dass du etwas tust und konstant dran bleibst. Bei einem Coach oder speziell für dich geschriebenen Trainingsplan hast du jedoch den Vorteil, dass all deine persönlichen Umstände, Ziele und Hindernisse berücksichtigt werden können.
Der Weg zur Zielverwirklichung und gerade der Anfang ist hart, aber jeden Tag unzufrieden mit sich selbst zu sein, ist noch viel härter. Wenn du mich fragst, hattest du jetzt lange genug negative Gedanken und Gefühle dir selbst gegenüber! Jetzt ist es an der Zeit, dass du dich gut fühlst und mit dir im Einklang bist!
Also: Where do I even begin? – Am Anfang. Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Beitrag helfen! Solltest du zu Sport, Training oder Ernährung Fragen haben, dann lass es mich wissen. Ich beantworte sie dir gerne in den kommenden Beiträgen.